St. Pauli & Kiez in Hamburg

Hotel Hamburg St. Joseph

mitten im Herzen von St. Pauli und Kiez, dem weltberühmten Stadtteil von Hamburg.

Das St.Joseph Hotel in Hamburg-City hat eine wirklich hervorragende Lage und ist das einzige Hotel auf der überaus beliebten Vergnügungsmeile "Große Freiheit". Sie wohnen also mitten im Herzen von St. Pauli, dem weltberühmten Stadtteil von Hamburg, der Menschen aus der ganzen Welt in seinen Bann zieht. Unser Team ist Ihnen gerne bei der Freizeitgestaltung behilflich, denn unser Haus ist ein idealer Ausgangspunkt für vielerlei Unternehmungen im attraktiven Hamburger Kiez.

St. Pauli & Kiez

* Folgende Informationen sind lediglich ein Auszug aus WikipediA (Stand 6. Februar 2020). Wir übernehmen keinerlei Verantwortung für die Richtigkeit und die Aktualität dieser Informationen.

St. Pauli ist ein Stadtteil im Bezirk Hamburg-Mitte der Freien und Hansestadt Hamburg. Durch das in St. Pauli gelegene Vergnügungsviertel Kiez entlang der Reeperbahn ist der Name weit über die Grenzen von Hamburg hinaus bekannt.

Der Stadtteil: 1894 wurde die Vorstadt zum Hamburger Stadtteil. Bis zum Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 war das Gebiet geteilt. Nur der östliche Teil gehörte zu Hamburg, der westliche – einschließlich der Straße Große Freiheit – gehörte zur Stadt Altona. Heute gehört St. Pauli verwaltungstechnisch zum Bezirk Hamburg-Mitte.

Rund um die Schmuckstraße befand sich Anfang des 20. Jahrhunderts ein kleines Chinatown. In der so genannten Chinesenaktion der Hamburger Gestapo wurden am 13. Mai 1944 etwa 120 bis 130 chinesische Männer verhaftet und im Gestapogefängnis Fuhlsbüttel inhaftiert und misshandelt. Eine Gruppe dieser chinesischen Männer wurde dann ohne Prozess und ohne Urteil in das Arbeitserziehungslager Langer Morgen im Hafengebiet eingewiesen. Bei Zwangsarbeit im Hafen, bei der Trümmerräumung und durch die Misshandlungen des Wachpersonals kamen mindestens 17 von ihnen ums Leben.

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Teile der Gründerzeitbebauung St. Paulis durch Bomben zerstört.

In den 1950er und 1960er Jahren fand das Vergnügungsviertel zu seiner alten Beliebtheit zurück. Eine besondere Rolle spielte dabei das Auftreten englischer Musikgruppen (The Beatles). In den 70er Jahren kam es zu einem deutlichen Niedergang von St. Pauli. Mit dem Start des Musicals Cats im Operettenhaus (1986) und der Eröffnung des Schmidt Theaters (1988) begann ein langsamer Wiederaufstieg, der bis heute anhält.

Kiez

Obwohl St. Pauli ein bedeutendes Wohnquartier in Hamburg ist, ist der Stadtteil vor allem durch sein Vergnügungs- und Rotlichtviertel, das Gebiet im Süden des Stadtteils, bekannt, das auch als der Kiez bezeichnet wird. Dieses umfasst jedoch nur ein behördlich festgelegtes Teilgebiet, in dem für die Gastronomie keine Sperrstunde gilt. Das betrifft die Reeperbahn, den Spielbudenplatz und weitere Parallel- und Seitenstraßen wie die Herbertstraße und die Große Freiheit. Da die Sperrstunde nicht am Wochenende gilt und ihr Beginn in ganz Hamburg auf 5 Uhr verschoben wurde, spielt sie heute kaum noch eine Rolle. Tatsächlich gibt es auf St. Pauli größtenteils kleinbürgerliche Wohnstraßen oder Arbeitergegenden. Das Stadtviertel ist auch bei Studenten und Künstlern wegen der zentralen Lage und des ausgesprochen vielfältigen und toleranten Milieus sehr beliebt. So gibt es auf St. Pauli noch einige fast parallel zueinander lebende soziale Schichten, die sich nur gelegentlich berühren. Allerdings ist auch hier seit Jahren eine Verdrängung durch das Problem der rapide ansteigenden Wohnungsmieten zu beobachten.

Theater

Am Spielbudenplatz:

  • St. Pauli Theater
  • Schmidt Theater und Schmidts Tivoli
  • Operettenhaus.

An der Reeperbahn:

  • Imperial Theater
  • Pulverfass Cabaret

Museen

  • Beatlemania Hamburg am Nobistor nähe Beatles-Platz (Erlebniswelt-Ausstellung zu den Beatles, deren Karriere an Großer Freiheit und Reeperbahn begann; von 2009 bis 2012, seitdem geschlossen)
  • Harrys Hamburger Hafenbasar, ehemals in der Erich-, Ecke Balduinstraße, seit 2013 in der HafenCity beheimatet
  • Panoptikum am Spielbudenplatz (Wachsfigurenkabinett)
  • Sankt-Pauli-Museum in der Davidstraße (Geschichte des Stadtteils und seiner Menschen)
  • Hamburger Schulmuseum in der Seilerstraße (Hamburger Schulgeschichte)
  • Erotic Art Museum Hamburg in der Bernhard-Nocht-Straße, 1992 gegründet

Kunst und Musik

Als Vergnügungsviertel beherbergt St. Pauli eine Vielzahl an Musik-Clubs, Kneipen und Diskotheken unterschiedlichster Stilrichtungen und Qualität, die jedes Wochenende Ziel von Hamburgern und Touristen sind. Laut der Wochenzeitung Die Zeit hat St. Pauli und die unmittelbare Umgebung rund um das Karoviertel die höchste Dichte an Plattenläden mit Vinyl-Schwerpunkt in Deutschland.

Schon die Swing-Jugend übte hier kulturellen Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

Viele (Musik-)Trends kamen aus England und anderen Ländern über St. Pauli in die Bundesrepublik (siehe auch Star-Club, Punk, The Beatles). Der Hafen diente auch als Tor und Umschlagplatz für neue Ideen und kulturelle Strömungen.

Auf St. Pauli finden sich mehrere kleine Kunstgalerien, von denen einige von Künstlern selber geführt werden.

Die Kneipe La Paloma am Hans-Albers-Platz wurde vom Maler Jörg Immendorff betrieben. Die Hans Albers darstellende Statue auf dem Platz wurde ebenfalls von Immendorff gestaltet.

Gastronomie

Auf St. Pauli ist von Wurstbuden bis zur Sterneküche, Kulinarisches aus allen Teilen der Welt zu finden, so unter anderem das 1905 eröffnete Cuneo als ältestes italienisches Restaurant der Hansestadt. Die Bavaria-St.Pauli-Brauerei (Hauptmarke Astra, 1998 an Holsten verkauft) stellte ihr Bier lange auf St. Pauli her. 2004 wurde die dort ansässige Brauerei abgerissen. Das Astra-Bier wird mittlerweile in der Holsten-Brauerei gebraut, die wiederum seit 2004 zur Carlsberg Brauerei gehört. Das vormalige Gelände an der Bernhard-Nocht-Straße wurde mit einer Wohnanlage und drei Hochhäusern bebaut (Hafenkrone). Seit Ende 2018 ist die Marke Astra mit einer Mikrobrauerei am Nobistor wieder im Stadtteil St. Pauli vertreten.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Dreimal jährlich findet auf dem Heiligengeistfeld für einen Zeitraum von jeweils vier Wochen der Hamburger Dom, ein Jahrmarkt, statt.
  • Jeweils im Mai wird der Hafengeburtstag gefeiert, ebenfalls ein großes Volksfest.
  • Der jährliche Schlagermove, ein Umzug nach dem Muster der Loveparade, aber mit deutscher Schlagermusik, führt in der Regel über Spielbudenplatz und Reeperbahn. In den Jahren 2018 und 2019 gab es Bemühungen, zur Entlastung der Anwohner eine Alternativ-Route für diese Großveranstaltung zu finden, dies blieb jedoch ohne Erfolg.
  • Jährlich wiederkehrend sind auch die Harley Days und der Eurovision Song Contest.
  • Seit 2006 findet auf der Reeperbahn jährlich im September das Reeperbahn-Festival statt.

Erwähnenswert sind außerdem der allsonntäglich stattfindende Fischmarkt sowie die Heimspiele des FC St. Pauli.